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"Doch duldsam und selbstironisch, vor allem aber mit
humorvoller Dichtkunst, stellt sich Borjans-Heuser heroisch dem
Erzfeind in allen seinen Formen. Die Prüfungen sind schwer
- der Sinn bleibt leicht. "
(Palstek)
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Hören Sie hier die 'Kurbelwellenaufnahme':
Wenn sich das Wasser friedlich verhält, ist das noch
lange kein Grund, das Misstrauen gegenüber allem Nassen
zu verlieren das muss Peter Borjans-Heuser, Skipper des
Motorseglers Isafa, im zweiten Teil seiner Europareise mit Niederschlägen
lernen. Hier suppt und leckt es weniger, dafür spielen nachein-ander
die Aggregate verrückt, was erst zu Sprudelwasser in der
Bilge führt und sich schließlich zum schwersten Schicksalsschlag
all jener entwickelt, die leichtsinnigerweise einen Motor an
Bord haben. Eine Fortsetzung, die gegenüber dem ersten Teil
nicht an Spannung nachlässt! Zeichnungen von Karsten Wohlmacher.
Immer mehr Wasser im Schiff - Eine Europareise mit
Niederschlägen Teil II, 1. Auflage, 2006, ca. 130
Seiten, Taschenbuchformat, 25 Cartoons, Preis: 9,80 , ISBN: 978-3-9808910-7-3
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Peter
Borjans-Heuser, Baujahr 1948, gehört zu den Spätberufenen.
Erst 1992 ereilt ihn in der Hafenstadt Duisburg der Ruf des weiten
Meeres wie eine infektiöse Krankheit. Bis dahin hat er dort
als Deutschlehrer und später als Gesamtschulleiter und auch
als Rezitator in einer Rockband mehr oder weniger kümmerlich
sein Dasein gefristet. Jetzt aber stürzt er sich kopfüber
ins Abenteuer, hat bald ein eigenes Schiff, eine Fahrerlaubnis
- aber kaum nautische Erfahrung. Trotzdem geht er auf große
Fahrt, die in der Adria beginnt. Seine Frau Brigitta, die auch
infiziert ist, macht zwar alles mit, stürzt sich aber nicht
kopfüber ins Abenteuer, sondern lässt sich mit deutlich
klarerem Kopf darauf ein. Über zehn Jahre sind die beiden
mit ihrer Isafa in Europas Gewässern nun schon unterwegs.
Die Lehrgeldzahlungen nehmen kein Ende. Das Schiff ist und bleibt
trotz ihres aufreibenden Dauereinsatzes gegen das nasse Element
löchrig wie ein Schweizer Käse. Der Kampf geht in immer
neue Runden und Niederschlag folgt auf Niederschlag. Wie die
beiden angefeuchteten Landratten das als lustvolle Steigerung
ihrer Lebensqualität erleben können, bleibt ihr Geheimnis.
Karsten Wohlmacher, Jahrgang
1967, war als Kind Optimisten-Eigner, als Jugendlicher hatte
er 33 Prozent einer Jolle und ist heute stolzer Besitzer eines
Gummiboots. Über die Jahre ist er dem Salzwasser treu geblieben,
wenn auch nicht in dem Maße, wie es seiner Heimatstadt
Flensburg gerecht wäre. Zumindest benutzt er manchmal die
Hafenfähre und unternimmt ausgedehnte Strandwanderungen
- aber bitte auf asphaltierten Promenaden. Für Quick Maritim
Medien illustrierte er bisher das Bordkochbuch "Binnen zu
Tisch".
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